Ausbildungsziel
Ziel der einjährigen Ausbildung ist die Meisterprüfung im Vergolderhandwerk. Die Teilnehmer werden in 10 Monaten in all den Fächern ausgebildet, die sie befähigen, die Meisterprüfung in den  Teilen 1 bis 4 in ihrem Fachgebiet abzulegen.
Die Absolventen werden auf ihre Berufspraxis als Meister oder führende Angestellte in den Bereichen der Denkmalpflege, der Vergolder- und der Kirchenmalertechniken und in allen Belangen der Gestaltung aber auch der Betriebswirtschaft und der Berufs- und Arbeitspädagogik vorbereitet.
Die große Bandbreite aller Fächer sowie die Vermittlung von fachspezifischen Inhalten bilden das hohe Niveau dieser Meisterschule. Die bestandene Meisterprüfung als Vergolder u. Vergolderin sowie Kirchenmaler u. Kirchenmalerin ist die Grundlage für die Fortbildungsprüfung als Restaurator im Vergolderhandwerk.

Aufnahmebedingungen
Erforderlich ist der Nachweis der erfolgreich abgelegten Gesellenprüfung als Vergolder(in) oder als Kirchenmaler(in). Grundlage für die Zulassung zur Meisterprüfung ist die Handwerksordnung.
Die Auswahl von Vergoldern und Kirchenmalern erfolgt proportional der Anmeldung. Ausländer müssen ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache nachweisen.

Ausbildungsinhalte
Der Unterricht wird in allen Fächern durchgeführt. Den Lehrplänen sind die hohen Anforderungen an den Vergolder und an den Kirchenmaler im Bereich der Denkmalpflege und der Neugestaltung zugrunde gelegt. Der Unterricht in dieser, in Deutschland einmaligen, Schule wird von hochqualifizierten Fachleuten und Spezialisten durchgeführt.

Abschlußprüfung
Der Unterricht endet im Juli mit der Ablegung der Meisterprüfung in den Teilen 1 bis 4. Die Meisterprüfung wird in den Schulräumen abgenommen. Die Absolventen erhalten nach dem erfolgreichen Abschluß neben dem Meisterbrief und dem Meisterprüfungszeugnis auch ein Abschlußzeugnis der Meisterschule.

Kosten
Ab dem Schuljahr 2007/2008 wird Schulgeld für den Besuch der Fach- und Meisterschulen in Höhe von 750.- EUR pro Schuljahr erhoben. Sollten Sie das sog. "Meister-BaföG" (siehe Förderung weiter unten) erhalten, so besteht die Möglichkeit einer Kostenübernahme. Für Lehrmittel und Unterrichtsmaterial werden 510.- EUR berechnet. Hinzu kommen noch die Aufwendungen für Bücher, persönliche Lehrmittel und  Werkzeuge sowie Auslagen für die Anfertigung des Meisterstückes und die Gebühren der Handwerkskammer für die Meisterprüfung.

Förderung
Bereits aufgenommene Bewerber, die die jeweiligen Voraussetzungen erfüllen, können Zuschüsse, bzw. Darlehen bei folgenden Stellen beantragen:

1. Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz- BAföG.
Anträge bei Wohnsitz München: Amt für Ausbidungsförderung,
Schwanthalerstr 40/VI,
80336 München
Anträge bei Wohnsitz außerhalb Münchens: Landratsamt des Kreises, in dem die Eltern wohnen.
2. Förderung durch die Deutsche Ausgleichsbank BF-Darlehen
Anträge bei der Handwerkskammer und allen Kreditinstituten.
3. Bei Voraussetzung der"notwendigen Aufstiegsfortbildung" (Arbeitslosigkeit, Reha-Maßnahme) kann eine Förderung vom Arbeitsamt gewährt werden.
Anträge an das für Sie zuständige Arbeitsamt.

Beachten Sie:
Es kann nur eine Ausbildungsbeihilfe in Anspruch genommen werden.

Anmeldung
Unterlagen zur Anmeldung für die zweijährige Fachschule für Farb- und Lacktechniker sowie weitere Informationen erhalten Sie hier. Anmeldungen für das kommendeSchuljahr werden jeweils bis zum 28. Februar entgegengenommen. Danach wird eine Warteliste geführt. Der Unterricht beginnt im September nach den Sommerferien in Bayern.

 

Die Fachschule für
Farb- und Lacktechnik
wird gefördert vom
MÜNCHNER FARBKREIS

www.muenchner-farbkreis.de
  Logo Münchner Farbkreis

 

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Infos und
Anmeldeunterlagen